Bürgermeistertag – Die Politik zu Besuch bei zukünftigen Wählern

Bürgermeistertag – Die Politik zu Besuch bei zukünftigen Wählern

Ein bisschen muss er sich wie ein Schüler vorgekommen sein…

Gestern besuchten der Bürgermeister Helge Zychlinki, die erste Gemeinderätin Susanne Schönemeier und der Gemeindekämmerer Joachim Rose die Schulen des Campus W. In den besuchten Klassen wurde jeweils vorgestellt, was man an der Gemeinde gut aber auch kritisch findet, zudem wurden aber auch in jeder Klasse einige Wünsche und Verbesserungen geäußert. Bei uns wurden fünf verschiedene Klassen besucht; eine achte Klasse, eine zehnte Klasse, eine elfte Klasse und zwei Klassen des Zwölften Jahrgangs.

Wir, die 8.3, haben uns schon Wochen vorher auf diesen Tag vorbereitet. Es gab verschiedene Themen über die wir mit dem Bürgermeister sprechen wollten, z.b. Plastiktüten, Busse, Toiletten, Internetverbindung oder Pc´s in der Schule. Bei uns verbrachten der Bürgermeister, die Didiaktische Leitung unserer Schule, die Schulsprecher und ein Protokollant des Bürgermeisters sowie die Gemeindejugendpflegerin Frau Bruns eine Schulstunde.

Zuerst wurde Herr Zychlinski von unseren Klassensprechern Emma Ave und Jonathan Jakob herzlich mit einer kleinen Ansprache begrüßt, dann wurde weitergegeben an Niklas, der präsentierte dem Bürgermeister dann die Dinge, die wir an der Wedemark gut finden.

Die nächsten Themen wurden von einzelnen Kleingruppen präsentiert, dieses zum Teil mit Power-Point-Präsentationen, Videos und Rollenspielen, bei diesen Präsentationen wurde dann erstmal ordentlich Kritik geäußert, angefangen hat es mit dem Thema Renovierung, was mit einer Powerpoint und einigen Bilder Schön präsentiert wurde. Weiter ging es dann mit dem Thema Toiletten der Wedemark-Sporthalle. Dazu hat die Gruppe ein Toiletten-Tagebuch in Form eines Videos gezeigt. Eine weitere Kleingruppe verfasste ein Tagebuch zum Thema Sauberkeit und Pünktlichkeit der Schulbusse und hat es dem Bürgermeister vorgelesen.

Hier findet ihr weitere Berichte zum Bürgermeistertag. Interessant, wie unterschiedlich man so eine Gesprächsrunde erlebt. Unterschiedliche Schülerinne und Schüler berichten am Tag danach:

Bürgermeistertag in der 8.3

wie ihr bestimmt alle wisst, war der Bürgermeister gestern bei uns zum Bürgermeistertag. Wir konnten ihm gegenüber wünsche und Kritik äußern und mit ihm über bestimmte Themen der Wedemark sprechen und diskutieren.

Es hat mir und den anderen Schülerinnen und Schülern der 8.3 sehr gut gefallen, wir konnten mit ihm über vieles reden, diskutieren und ihm verbesserungswürdige Dinge vorstellen. Der Bürgermeister hat ab und zu sehr aus den Socken geguckt, als er Dinge sah und hörte, mit denen er nicht gerechnet hatte oder gar davon wusste.

Leider war die Zeit die wir hatten sehr knapp und wir mussten bei manchen Themen früher ein Cut setzten, damit wir alles schaffen.

Bei manchen Themen hat auch der Bürgermeister selber versucht ein Cut zu setzten, aber wir Schüler haben fleißig weiter nachgefragt und Dinge und Fakten erzählt und haben das so lange hingezogen, bis wir eine anständige Antwort bekamen.

Sogar Frau Mucha und die Schülersprecherinnen haben sich mit eingebracht und haben sich mit uns und dem Bürgermeister unterhalten. Es war sehr interessant wie oder was er auf bestimmte Fragen antwortete. Bei manchen Fragen bekamen wir keine echte Antwort oder man merkte, dass er unser Problem nicht so ganz nachvollziehen konnte. Zumindest ergab sich dies Gefühl zum Beispiel bei der Müllproblematik auf dem Schulhof.

Im Großen und Ganzen hat es uns allen Spaß gemacht, sogar frau Mucha kam am Ende der Stunde zu uns und sagte, dass es ihr sehr viel Spaß gemacht hat, es sehr interessant und unterhaltsam war und das wir coole Sachen für den Tag auf die Beine gestellt haben.

Unser Klassenlehrer (Herr Rose) hat uns, nachdem wir alles schafften, gelobt und war sehr froh, dass wir es geschafft haben, ohne das etwas schief ging.

Der Bürgermeister hat von uns noch kleine Sachen mit bekommen, damit er sich am Ende des ganzen Tages noch an uns erinnert und sich nochmal Gedanken über unsere vorgestellten Themen machen kann. Wir freuen uns schon auf den nächsten Bürgermeistertag und wir hoffen, dass bis dahin manche Dinge, die wir vorstellten geändert oder verbessert werden. Über den Müll wollen wir aber nochmal reden…

Liebe Grüße eure 8.3

Der Besuch des Bürgermeisters Helge Zychlinski

Am 22.01.2019 kam der Bürgermeister der Wedemark zu unseren Schulen auf dem Campus W. Nach vielen interessanten Präsentationen der Klassen, gab es auch sehr wichtige Gespräche zwischen Politikern und Schülern. Dabei wurden für uns Jugendlichen vermeintlich wichtigen Themen angesprochen.

Es gab für den Bürgermeister teilweise schockierende Bilder, die für uns Schüler mittlerweile ganz normal sind. Viele Schülerinnen und Schüler finden, dass unser Gebäude nach acht Jahren renoviert werden muss, was sie mit entsprechenden Bildern von Beschädigungen im Gebäude unterstrichen wurde.

Einige Schüler haben sich mit dem Thema „Zustand der WCs in der Wedemark-Sporthalle“ befasst. Daraufhin gab es entsetzte Blicke des Bürgermeisters. Er versprach uns, dass wir deshalb eine Antwort bekommen würden. Wir warten darauf und werden den Zustand der Toiletten weiterhin im Blick haben.

Nachdem dann die nächste Gruppe einen fiktiven Tagebucheintrag zum Thema Busse vorstellte, wurde heiß diskutiert, wie die Abfahrtzeiten sich verändern sollten und wie hoch denn eigentlich unser Standard an den Bushaltestellen ist.

Vier Mädchen haben sich dann in einem Rollenspiel darum bemüht, dem Bürgermeister klar zu machen, wie schädlich die Plastiktüten für uns Menschen sind. Aber nicht nur für uns, sondern auch für die Tiere und die Umwelt ganz allgemein.

Danach kam eine Gruppe, die sich mit zwei Themen beschäftigten. Bei ihrem ersten Thema behandelten sie das Thema Müll in der Wedemark und auf dem Schulhof. Eine unserer Ideen war es, die Mülleimer auf dem Schulhof mit Deckeln auszustatten, damit die Krähen auf der Suche nach Nahrung den Müll nicht wild verteilen. Hier schien der Bürgermeister anderer Meinung zu sein, was uns nach seinem Besuch dazu brachte, einmal auszurechnen, wie viel Müll eigentlich in die vorhandenen Mülleimer auf dem Schulhof passt. Das Ergebnis wollen wir dem Bürgermeister nun schicken.

Bei ihrem zweiten Thema vermittelten wir dem Bürgermeister, wie lange es eigentlich dauert, bis die Schul-Laptops  hochgefahren sind  und man an ihnen arbeiten kann. Die Ergebnisse waren sehr erschreckend nach dem man dann sah, dass extrem viel Zeit alleine schon für das Hochfahren der PCs verloren geht. Nach unseren Berechnungen sind das fast 7 Stunden (also mehr als 9 Schulstunden) pro Schuljahr, wenn man nur 1x die Woche einen Rechner im Unterricht benutzt – und in dieser Zeit lernet man nichts!

Zu guter Letzt ging es um das Thema WLAN im Schulgebäude, wo man sehr schwach ausgefallende Internet-Sped-Tests präsentierte. Am Ende des Vortrags wollten die Schüler, dass man jedes Klassenzimmer einen WLAN Verstärker bekommt um somit zumindest die Probleme, die damit zusammenhängen, zu lösen. Der Bürgermeister erklärte uns, dass es zumindest Planungen zu einer besseren Versorgung gäbe, diese aber sehr teuer sind und dass deshalb hier in der nächsten Zeit keine Besserung zu erwarten sei, man sei aber dabei.

Am Ende des Besuches stellte man fest, dass man mit mehr Zeit mehrere Themen besprechen hätte können und, dass man sie ausführlicher hätte besprechen können. Es war sehr schade, dass man auf viele Fragen nur enttäuschende antworten bekam. Trotzdem sind wir froh, endlich mal unsere Meinung über den Ort, in dem wir wohnen äußern zu können und direkt eine Antwort auf seine Fragen zu bekommen.

Wir hoffen, dass unsere Wünsche bedacht werden und freuen uns auf den nächsten Bürgermeistertag

Bürgermeistertag – und ich war dabei!

Am Dienstag dem 22.01.19 war der Bürgermeister der Wedemark, Helge Zychlinski, bei uns zu Besuch in der Klasse 8.3, und ich war dabei.

Als Beginn hatte die Klasse ihn erst aus dem Realschulgebäude abgeholt. Als er dann da war, haben die Klassensprecher ihn höflich begrüßt, nach der Begrüßung hat ein Schüler erst mal vorgestellt, was die Klasse alles gut an der Wedemark gelungen findet, wie z.B. den gelungenen Pausenhof, vor allem für die jüngeren Schüler.

Nachdem alles Gute abgeschlossen war, ging es ans Eingemachte, denn die Schüler haben nun vorgestellt, was sie Kritisch finden und hatten ein paar Wünsche zur Verbesserung der Wedemark.

Das erste Thema war die Renovierung des Schulgebäudes der IGS und des Gymnasiums. Die Schüler haben den Bürgermeister darauf aufmerksam gemacht, weil im Schulgebäude Löcher in den Wänden und Deckenplatten sowie Risse in den Wänden und kaputte Steckdosen vorhanden sind Der Wunsch, den die Schüler an den Bürgermeister zu diesem Thema hatten, war, dass durch eventuelle Gefährdungen der Schüler das Schulgebäude an diesen Stellen renoviert werden soll, dann durfte der Bürgermeister dazu etwas sagen.

Als nächstes Thema hatte die Klasse den Toilettenzustand der Wedemark-Sporthalle. Einige Schüler der Klasse hatten an zwei Toiletten grüne Klebepunkte befestigt und dann täglich mit ihrer Handykamera dokumentiert. Der Punkt hätte ja verschwinden müssen, wenn dort geputzt worden wäre, aber ganze fünf Tage lang wurde dort nicht geputzt, was man auf den Bildern auch ohne die Punkt hätte erkennen können. Nachdem die Klasse dann den Bürgermeister gefragt hatte wie oft dort denn geputzt wird, sagte der Bürgermeister, dass er das ohne Weiteres nicht einfach sagen könne, aber man konnte ihm ansehen dass er völlig entsetzt war, er versprach uns aber eine Antwort.

Nachdem die Toiletten abgehakt waren, kam die Klasse mit einem Thema, womit wahrscheinlich schon jeder Schüler ein Problem hatte: Es ging nämlich darum, dass die Busse immer viel zu voll sind und Schüler teilweise gar nicht erst mitgenommen werden und an manchen Haltestellen gar kein Bushäuschen oder ähnliches stehen. Der Bürgermeister durfte natürlich auch wieder hierzu etwas sagen. Er sagte, dass er dafür nicht zuständig sei und Regiobus, die in der Wedemark zuständige Personennahverkehrsfirma, nur Fragen könne, ob die mehr Busse bereitstellen können.

Das nächste Thema, was die Klasse gewählt hatte, hat etwas mit der Umwelt zu tun, denn es ging darum, dass in der Wedemark keine Plastiktüten mehr verkauft werden sollen. Der Bürgermeister meinte dazu, dass er es den Supermärkten nicht verbieten könne aber mit einer netten Bitte werden sie ihm vielleicht nachkommen.

Als nächstes hatte sich die Klasse ein dazu passendes Thema ausgesucht und zwar, dass die Mülleimer an den Bushaltestellen und auf dem Schulgelände immer überfüllt sind oder der Müll neben den Mülleimern liegt. Die Idee der Klasse war es, dass die Mülleimer Deckel bekommen, weil das ja Krähen sein könnten, die den Müll auseinandernehmen, aber der Bürgermeister ließ sich nicht überzeugen, er meinte nur, dass das Problem wohl eher auf Seite der Benutzer liegt und das es kein gutes Verhalten sei, den Mülleimer entweder so vollzustopfen oder den Müll daneben zu werfen. Dass das auch die Krähen seien könnten, kam für ihn nicht in Frage. Da bleiben wir aber dran.

Das nächste Thema war, dass die Computer in der Schule verbessert werden sollten, weil die Arbeit mit den PCs einfach zu lange dauert. Der Bürgermeister meinte, dass die Gemeinde schon dabei sei, das Netzwerk auszubauen, dass dies aber noch dauern würde.

Als letztes Thema hatte sich die Klasse wieder etwas mit PCs und Internet ausgesucht, denn zwei Schüler fanden, dass das Internet in den Klassenräumen zu schlecht sei, während es auf dem Flur aber stark genug sei. WLAN-Verstärker in die Klassenräume war ihre logische Forderung. Der Bürgermeister meinte erneut, dass die Verbindung von der Gemeinde aus verbessert werden soll.

Dann kamen auch direkt die Nächsten, die den Bürgermeister abholen wollten.

Wir danken dem Bürgermeister für seinen Besuch in der 8.3!