Florenz und die Toskana – Die Studienfahrt der Tutorien Kuropka und Meyer

Florenz und die Toskana – Die Studienfahrt der Tutorien Kuropka und Meyer

Auf dem Weg nach Florenz, Italien, 13.08.2017. Eine wunderschöne Stadt mit einer noch viel schöneren Geschichte.

Diese hat uns Anna, die Stadtführerin, am ersten Tag gleich näher gebracht. Wir sahen den Markt vor der Kirche, die Kathedrale, Uffizien, Santa Croce, das Michelangelo-Haus, die Ponte Vecchio und den Palazzo Vecchio mit der David Statue direkt vor der Eingangstür. So vielfältig und traumhaft wie diese Stadt ist wohl kaum eine andere.

Bestanden anfangs noch Schwierigkeiten mit der Orientierung, so haben wir uns in unserer Freizeit gut mit den Ecken Florenz vertraut gemacht. Speziell die typisch italienische Küche und eine Karaokebar ganz in der Nähe unseres Hotels haben uns sehr angesprochen.

Den nächsten Tag haben wir einen weiteren Teil von Florenz, die sogenannten Boboli-Gärten, auf eigene Faust erkunden dürfen. Ein Garten, der einen an die heimischen Herrenhäuser Gärten erinnert und einen tollen Blick über die Stadt und die Landschaft erlaubt. Außerhalb von Florenz haben wir beispielsweise Volterra besucht. Allein die Fahrt dahin war Dank musikalischer Einlagen unserer Jungs sehr unterhaltsam. Während wir die Felder der Toskana begutachteten, schallte aus jeder Ritze des Busses Schlagermusik. Und die Stimmbänder der Ladys waren schon durch die Karaokeabende warm gesungen, sodass alle mit einstimmen konnten.

In Volterra angekommen, haben wir feststellen können, dass es ein kleines Schmuckstück Italiens ist. Es besteht aus unglaublich hohen Burgen, den Überresten eines römischen Theaters, sowie guten Restaurants. Das weltbeste Eis mit ausgefallenen Sorten gab es direkt danach im nahe gelegenen UNESCO-Weltkulturerbe San Gimignano, mit sehr, sehr langen Schlangen.

Die Tage gingen schnell rum und schon haben wir die letzten größeren Ziele angesteuert: das Leonardo da Vinci-Museum in Vinci und der darauf folgende Besuch in Siena. Mit Piazza del Campo, dem Dom, Basilica di San Domenico und unseren Gruppenführer Paolo, auch für Freunde „heiliger Paolo”, wird diese Stadt uns wohl für immer in Erinnerung bleiben.

So haben wir unseren letzten sonnigen Tag in Florenz verbracht. Zuerst im Palazzo Medici Riccardi. Ein Mix aus alten Gemächern großer Familien und asiatisch-moderner Kunst. Letztendlich hat jeder auf seine eigene Art Abschied von Florenz genommen. Es war eine unvergessliche Zeit.

Ein Text von Gènise Fahl