Müll auf dem Schulhof: Unsere Hausmeister machen einen guten Job

Müll auf dem Schulhof: Unsere Hausmeister machen einen guten Job

Die 8.3 der IGS und die Klasse 8c des Gymnasiums hatten Redebedarf zum Thema Müll und trafen sich deshalb nun mit einem Anwohner des Schulzentrums.

Herr Stucke hatte im Februar Alarm geschlagen und in einem öffentlichen Brief Gemeinde und Schulen aufgefordert, etwas gegen die zunehmende Vermüllung des Schulgeländes zu unternehmen. Der Müll auf dem Schulgelände ist eine Angelegenheit, die Schulen sowie Schülerinnen und Schüler ebenfalls schon lange beschäftigt und so luden Frau Schlimme-Graab und Frau Klapper Herrn Stucke zu einem gemeinsamen Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern ein.

Im Beisein der Presse wurde dabei ausgiebig über Erwartungen, Verantwortung und Kritik gesprochen und dabei liegt es in der Natur der Sache, dass die Meinungen manchmal unterschiedlich sind. Gemeinsamer Wille von allen ist es, ein schönes und sauberes Schulgelände haben zu wollen, der Weg dahin sieht für die Beteiligten aber ein wenig anders aus.

Bereits zum Bürgermeistertag im Januar hatten die Schülerinnen und Schüler der 8.3 dem Bürgermeister ihre Kritik zum Müllproblem und ihre Vorschläge zur Verbesserung geschildert. Im Februar hatte die Klasse sich dann noch einmal per Brief an die Verwaltung gewandt und ihr „Mülleimertagebuch“ in Form von vielen Bildern ungeleerter Mülleimer auf dem Campus eingereicht. Zeitgleich hatte Herr Stucke seinen offenen Brief geschrieben. Alle hatten das gleiche Ziel, und dass scheint derzeit erreicht zu seien.

Die ebenfalls anwesenden Schulleitungen sowie die Klassenlehrkräfte Frau Jaap und Herr Rose stellten fest, dass unsere Hausmeister eine guten Job machen und das Schulgelände derzeit dank des regelmäßigen Hofdienstes der beiden Schulen und des Einsatzes der Gemeinde grundsätzlich einen guten Eindruck macht.

Ein Problem stellt allerdings die außerschulische Nutzung des öffentlichen Geländes dar, für die die Schulen aber nicht verantwortlich seien. Den Partyhinterlassenschaften vom Wochenende können die Schulen zumindest nicht Herr werden, aber hier stößt man wohl wieder einmal an so ein berühmtes gesellschaftliches Problem.

Dem konnte auch Herr Stucke zustimmen, verwies aber mehrfach darauf, dass in den Köpfen der jungen Generation ein Umdenken stattfinden müsse, damit das tolle Gelände auch dauerhaft attraktiv bleibe. Er würde einen festen Platz für´s Müllsammeln im Unterricht begrüßen, um die nötige Einsicht nachhaltig in den Schülerköpfen zu verankern.

Neben Vorschlägen für neue, größere Mülleimer auf dem Campus äußerte die vereinigte Schülergruppe aus IGS und Gymnasium spontan noch weitere Vorschläge, wie zum Beispiel gemeinsam erstellte Aufklärungsplakate oder einen Gestaltungswettbewerb für Müllbehälter.

Wichtig war den Beteiligten dabei vor allem aufeinander zuzugehen und miteinander ins Gespräch zu kommen und das auch zu bleiben. Herr Rose bat deshalb Herrn Stucke zum Schluss, immer gerne wieder auf die Klasse zuzukommen, wenn er Grund dazu erkenne.

Für die Klassen war es dann aber auf jeden Fall etwas Besonderes, an einem echten Pressetermin teilzunehmen und so wurden noch lange nach Ende des Gesprächs Interviews gegeben, Sachverhalte erklärt und sogar ein Text für´s Radio aufgesprochen. Wir werden die Sache weiter beobachten.