Zwischen Pizza, Florenz und Bungalows

Zwischen Pizza, Florenz und Bungalows

In der Woche vor den Herbstferien waren die Tutorien Buck, Buske und Pauli in Torre del Lago in der Toskana auf Abschlussfahrt.

Nach der 18-stündigen Busfahrt kamen wir um 12 Uhr mittags auf unserem Campingplatz an, wo wir jeweils zu viert oder fünft in eigenen Bungalows wohnten.

Die Bungalows waren mit einem Badezimmer, zwei Schlafzimmern und einer Küche ausgestattet und draußen vor dem Haus befand sich eine kleine Veranda.

Den Rest des Tages hatten wir Freizeit, in der viele zum Strand gegangen sind, um bei angenehmen 28 Grad im Mittelmeer (immerhin ein Randmeer des Atlantiks) baden zu gehen oder ein wenig Sonne zu tanken. Diese war auch bitter nötig, wie sich gleich in der ersten Nacht herausstellte, denn aufgrund der Tatsache, dass wir ganz am Ende der Saison und im Herbst da waren, hatte sich auch das Wetter schon dementsprechend umgestellt und es wurde sehr kalt in der Nacht, womit wohl keiner von uns so richtig gerechnet hatte.

Am Tag darauf, am Dienstag, waren wir in Florenz, wo wir eine Stadtführung erhalten haben und anschließend auf eigene Faust die Stadt erkunden konnten. Ein Vorteil an der fortgeschrittenen Jahreszeit wurde hier deutlich: die sonst mit Touristen überfüllten Straßen waren für uns gut passierbar und auch die Geschäfte waren nicht so voll. Im Anschluss sind wir mit dem Bus zu einem Aussichtspunkt über der Stadt gefahren, wo man wunderbar Fotos machen konnte und einen eindrucksvollen Blick auf die Stadt der Medici und den berühmten Dom, der hoch über den roten Dächern von Florenz aufragt, hatte.

Für den Mittwoch stand eine Bootstour an der toskanischen Küste entlang auf dem Plan, mit Zwischenstopps in malerischen, aber auch sehr vollen Küstenstädtchen.

Donnerstag besuchten wir das Leonardo-da-Vinci-Museum in Vinci und konnten danach noch einige Zeit durch die kleinen Gassen streifen oder die wunderschöne Landschaft um das auf einem Hügel gelegene Städtchen bewundern und fotografieren, die mit ihren sanften Hügeln, Weinhängen, Zypressen und den kleinen Steinhäuschen aussah wie aus einem Bildband über die Toskana entsprungen.

Auf dem Rückweg machten wir einen kurzen Stopp in dem schönen Städtchen Lucca, welches sich durch eine Vielzahl von Schuhläden hervortat. Auch hier konnte wieder echte italienische Pizza und Eiscreme probiert werden.

Abends stellten wir die zu den Bungalows gehörenden Gartentische zwischen den Häuschen zusammen und aßen gemeinsam. Obwohl jede Hütte für sich selbst gekocht hatte, entstand ein fröhliches Miteinander, das noch bis lange in die Nacht hielt.

Den Freitag konnte jeder für sich frei gestalten. Einige Schüler und Schülerinnen absolvierten gemeinsam mit Frau Buck einen Kurs im Wellenreiten, während wieder andere mit Frau Pauli und Frau Buske ins nahegelegene Pisa fuhren, um den schiefen Turm zu bewundern und festzustellen, dass er doch um einiges kleiner und unspektakulärer ist als erwartet. Fast erstaunlicher war die Vielzahl an Menschen, die auf die Zaunpfosten vor dem Turm geklettert waren und sich dabei haben fotografieren lassen, wie sie den Turm am Fahnenmast festhielten, sich dagegen lehnten oder – für die Kreativen – ihn umtraten. Wieder andere blieben auf dem Campingplatz und sammelten Kraft für die anstehende Rückfahrt, welche wir pünktlich um 17:00 Uhr antraten und Samstagmorgen um zehn Uhr beendeten.

Insgesamt war es eine wunderschöne Fahrt, die allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat.